Ich bin mit indischem Essen aufgewachsen — meine Mutter kocht seit 40 Jahren südindische Küche in der Schweiz. Trotzdem hat mich Indien beim ersten Bissen überrascht. Die Küche in ihrer Heimat ist eine andere Welt als das, was wir in der Diaspora kennen.

Warum die indische Küche so besonders ist

Indien hat keine eine Küche — es hat dreissig. Jeder Bundesstaat, jede Region, jede Gemeinschaft hat eigene Traditionen, eigene Gewürze, eigene Techniken. Was in Zürich als «indisches Restaurant» gilt, zeigt in der Regel Punjabi-Küche — also Nordindien. Das ist so, als würde man sagen, Europa sei alles Schweizer Fondue.

Die 10 unverzichtbaren Gerichte

  1. Masala Dosa (Tamil Nadu) — Ein knuspriger, fermentierter Reiscrêpe, gefüllt mit gewürzten Kartoffeln, serviert mit Sambar und Kokoschutney. Das Frühstück Südindiens. In keinem Schweizer Lokal annähernd so gut wie in Chennai.
  2. Laal Maas (Rajasthan) — Das feurigste Fleischgericht Indiens: Lammcurry mit getrockneten Mathania-Chilis. Nicht für schwache Gaumen. Auf unserer Rajasthan-Reise eine Pflichtstation.
  3. Rogan Josh (Kashmir) — Zartes Lamm in einer Sauce aus Kashmiri-Chilis und Joghurt. Aromatisch, nicht scharf — sehr zugänglich für Schweizer Gaumen.
  4. Chole Bhature (Delhi / Punjab) — Kichererbsencurry mit frittiertem Fladenbrot. Das Standard-Frühstück der Punjabi-Küche. Am besten an einem kleinen Stand in Delhi.
  5. Kerala Fish Curry — Frischer Fisch in Kokosmilch, Kurkuma und Curryblättern, serviert auf einem Bananenblatt. Kerala auf einem Teller.
  6. Hyderabadi Biryani — Das grosse Reisgericht Indiens. Basmati-Reis, langsam mit Fleisch und Gewürzen gegart. Hyderabad ist das Original.
  7. Pani Puri (überall) — Kleine hohle Teigkugeln, gefüllt mit einer sauren Wasserminzsauce. Strassenessen at its finest. In der Schweiz kaum zu finden.
  8. Dal Makhani (Punjab) — Schwarze Linsen, stundenlang mit Butter und Sahne geköchelt. Das Comfort Food Nordindiens. Reich, tief, befriedigend.
  9. Thali (überall) — Kein einzelnes Gericht, sondern ein Prinzip: Ein Tablett mit fünf bis zehn Schälchen — Dal, Sabzi, Raita, Roti, Reis, Chutney. Die vollständigste Art, indisch zu essen.
  10. Kulfi (überall) — Das indische Eis: dicht, nicht aufgeschlagen, mit Pistazien oder Mango. Auf einem Holzstäbchen, an einer Strassenecke. Besser als alles, was in der Schweiz als «indisches Dessert» gilt.
Strassenessen in Indien — günstiger, frischer und besser als jedes Restaurant. Bildunterschrift anpassen.
Strassenessen-Bild hier einfügen — 1200 × 700 px src="YOUR-MIDPAGE-IMAGE.jpg"
Strassenessen in Indien — günstiger, frischer und besser als jedes Restaurant. Bildunterschrift anpassen.
Hinweis für Schweizer Reisende

Traut euch beim Strassenessen! Indische Küche auf Reisen ist sicherer als ihr denkt — wenn ihr auf frisch zubereitete, heisse Speisen achtet, kein Leitungswasser trinkt und hygienisch arbeitende Stände bevorzugt. Wir begleiten euch zu den besten Strassenküchen.

Kulinarische Reisen mit India.ch

Auf unseren Privatreisen planen wir kulinarische Stopps gezielt nach euren Wünschen — von Streetfood-Touren in Delhi bis zum Kochkurs mit einer lokalen Familie in Kerala. Essen ist in Indien nie Beiwerk. Es ist Teil der Kultur, der Geschichte und der Gastfreundschaft.

Privatreise

Indien kulinarisch entdecken

Auf unseren Privatreisen gestalten wir euer Indien-Erlebnis von A bis Z — inklusive der besten Essen-Erlebnisse der jeweiligen Region.

Privatreise anfragen →